Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
Der Wirtschaftsingenieur ist die Brücke zwischen dem reinen Ingenieur und dem reinen Kaufmann, und wie notwendig diese Brücke ist, zeigt der starke Bedarf der Industrie an solchen "Generalisten".
Die Studierenden erhalten eine nahezu gleichgewichtige Ausbildung in den Ingenieurwissenschaften inklusive der mathematisch-naturwissenschaftlichen und den Wirtschaftswissenschaften. Dies befähigt sie dazu, komplexe Aufgabenstellungen zu lösen, die zumeist an den Nahtstellen von Wirtschaft und Technik liegen.
Im Grundstudium (4 Semester) werden Basiskenntnisse in mathematisch-naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern vermittelt. Danach erfolgt die Wahl der Studienrichtung. Die Vertiefung auf dem Gebiet des Allgemeinen Maschinenbaus im Hauptstudium (6 Semester) vermittelt konstruktive Kenntnisse in speziellen Anwendungsfeldern wie z. B. Verbrennungsmotoren, Fördertechnik und Baumaschinentechnik. Vergleichbare Studiengänge in Europa und den USA eröffnen vielfältige Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt während des Studiums.
Heute und zukünftig hängt der Erfolg einer Volkswirtschaft davon ab, ob die von Ihr erzeugten Produkte ökonomisch sind. Neben Funktion und Qualität ist die Wirtschaftlichkeit gleichbedeutend wichtig für ein Erzeugnis oder ein Verfahren.
| Aufbau des Studiums |
| Grundstudium |
4 Sem. mit Diplomvorprüfung |
| Hauptstudium |
6 Semester einschließlich je ein Praxis- und
Diplomsemester
in den Studienrichtungen: Allgemeiner Maschinenbau
Verfahrenstechnik und Energietechnik
Produktionstechnik |
| Studienabschluss |
Diplom-Wirtschaftsingenieurin/ Diplom-Wirtschaftsingenieur
in den jeweiligen Studienrichtungen
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Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Die Studienrichtungen widerspiegeln die bevorzugten Arbeitsfelder, in denen ein Wirtschaftsingenieur gebraucht wird, weil neben dem ingenieurmäßigen Denken eine gesamtheitliche wirtschaftliche Betrachtungsweise unerläßlich ist.
Die Lehre umfaßt einen Pflicht- und Wahlpflichtbereich jeweils mit technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern.
- Die technischen Fächer orientieren sich an den entsprechenden Studiengängen und Studienrichtungen des Maschinenbaus, der Verfahrenstechnik und der Energietechnik.
- Bei den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern stehen Marketing, Finanzpolitik, Rechtsfragen, Investition und Finanzierung im Vordergrund (Pflichtbereich).
Die Vertiefungsmöglichkeiten im Wahlpflichtbereich umfassen u. a.
- Unternehmensführung,
- Organisation,
- Controlling,
- Operations Research,
- Finanzmärkte und
- Volks- und Betriebswirtschaft.